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Ju-jutsu/Judo

Judo ist mehr als nur eine asiatische Kampfsportart. Judo ist eine Philosophie, ein Weg zur Lebensgestaltung.Das sagt schon der Name, gebildet aus den japanischen Wörtern ”Ju” (sanft, nachgeben) und ”do” (der Weg).
Beim Judo wird nicht gegeneinander, sondern miteinander trainiert und dadurch positive Charaktereigenschaften wie Mut, Disziplin, Selbstsicherheit und Friedfertigkeit verstärkt und entwickelt. All dies macht Judo insbesondere für Kinder zu einer der bestmöglichen Sportarten, bei der Geist und Körper trainiert werden. Siegen um jeden Preis ist nicht das Ziel, sondern zu siegen ohne den Partner zu verletzen. Ju-Jutsu ist mehr als nur eine Ansammlung verschiedenster Techniken. Entscheidend ist neben der Technik die Umstellungsfähigkeit, das Timing und die Anpassung an die gegebene Situation. Das Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ ist der dominante Leitgedanke des JU-JUTSU. Eine angreifende Kraft wird durch Nachgeben, Ausweichen oder Ablenken aus dem Gleichgewicht gebracht und verliert somit ihre Stärke. Dadurch wird es dem Verteidiger möglich, den Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Dies ist ein Prinzip, das primär von der Verteidigung und nicht vom Angriff ausgeht. Aber genau betrachtet ist das wirkliche JU-JUTSU mehr. Die Wege, den Sieg über einen Gegner durch JU-JUTSU zu erringen, sind nicht darauf beschränkt, den Sieg durch Nachgeben zu erringen.

Erlernt werden Schlag-, Tritt-, Wurf- und Hebel-Techniken, die mit geringstem körperlichen Einsatz eine effektive Abwehr ermöglichen. Im Mittelpunkt der Ausbildung steht der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei der Abwehr gegenüber der Schwere der Angriffshandlung.

JuJusu oder Judo - Bei beiden Kampfsportarten ist das Streben nach Harmonie durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration wichtig. Die Umsetzung dieser Philosophie hat hat die Yawara Kampffabrik von Anfang an bis heute zur Aufgabe macht, vor allem unseren Kindern und der Jugend eine sinnvolle sportliche Freizeitbeschäftigung anzubieten. Denn Gesundheit und Wohlergehen sind hohe Güter, die es zu pflegen gilt.

Ziel des Trainings bei Yawara ist zunächst eine allgemeine athletische Ausbildung. Die judospezifischen Inhalte vergrößern sich im steigenden Alter. Auch kann der junge Kampfsportler in andere angebotenen Kampfsportarten von Yawara wechseln. In den letzten Jahren haben Yawarakämpfer bei nationalen und internationalen Wettkämpfen hervorragende Leistungen gebracht.

Sei glücklich, aber nie gesättigt! Bruce Lee

Vollkontakt

Mixed Martial Arts (deutsch „Gemischte Kampfkünste“) oder kurz MMAist eine relativ moderne Art des Vollkontaktwettkampfes.
Populär geworden ist MMA durch die Vergleichskämpfe im Ultimate Fighting Campionship (UFC) der frühen 1990er Jahre, bei dem Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten angewendet werden. Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken des Boxens, Kickboxens undTechniken aus anderen bekanten Kampfkünsten.

Dass auch im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf, ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten.

Boxen

Wer kennt sie nicht: Henry Maske, Regina Halmich, Vitali und Wladimir Klitschko . Nur wenige wissen, dass Boxen eine Jahrtausend alte Geschichte hat. Im Jahr 688 v. Chr. wird der Faustkampf bereits als olympische Disziplin eingeführt und gilt bis heute als faszinierende Sportart. Die Boxer von Yawara setzen nicht nur auf reine Schlagkraft. Trainiert werden Fitness, Selbstbewusstsein, die Gewichtsreduktion, Muskulaturaufbau, aber auch Ausdauer und Disziplin. Fairness und Miteinander stehen auch bei dieser eher „rauen" Sportart im Mittelpunkt.

Kickboxen

Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate mit konventionellem Boxen verbunden wird. Ellbogen- und Kniestöße sind in einigen Staaten (zum Beispiel USA, Australien) verboten. In den einzelnen Schulen und Sportverbänden ist unterschiedlich geregelt, ob der Gegner gehalten werden darf oder welche Trefferflächen beim Gegenüber erlaubt sind. Das Halten des Gegners, sowie das zu Fall bringen und in „den Clinch“ gehen bezieht sich wieder auf das Muay Thai (Thaiboxen). Tiefschläge sind immer tabu. Verbandsabhängig unterschiedlich geregelt ist die Verwendung von Handdrehschlägen und Fußfegern (Techniken, mit denen der Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht wird). Allen Verbänden gemeinsam ist das Verbot des Schlagens auf den Rücken und auf Gegner, die am Boden liegen, sowie das Werfen des Konkurrenten. Kickboxen ist eine schnell zu erlernende Sportart. Für die Perfektionierung ist Ausdauer gefragt. Wie gut hängt einzig und allein von eingesetzten Willen ab und was man bereit ist dafür zu investieren



Thaiboxen

Das Thaiboxen (Muay Thai ) entwickelte sich aus regulären Kampfkünsten. Wenn Schwert und Speer unbrauchbar wurden, benutzte der Krieger seine Beine, Fäuste und Ellenbogen zum Kämpfen. Die klassische, traditionelle Art wird Muay Thai Boran genannt (Boran = traditionell, alt [Wortanleihe aus der Pali-Sprache]). Muay Thai Boran ist eine sehr komplexe traditionelle Kampfkunst, welche nicht nur das Kämpfen mit unterschiedlichen Waffen, sondern auch Bewegungen beinhaltet, die weit über die waffenlosen Techniken des heutigen Muay Thai hinausgehen